Ausgleichs- & Kompensationsprojekte

Ausgleichs- und Kompensationsprojekte dienen dazu, unvermeidbare Eingriffe in Natur und Landschaft fachlich auszugleichen. Ziel ist es, ökologische Funktionen zu ersetzen, neue Lebensräume zu schaffen und bestehende Strukturen langfristig zu sichern.

Solche Projekte erfordern eine sorgfältige Planung, eine geeignete Flächenauswahl und eine fachgerechte Umsetzung. Nur wenn Maßnahmen ökologisch sinnvoll konzipiert und korrekt umgesetzt werden, erfüllen sie dauerhaft die gesetzlichen Anforderungen.

Schaffung und Vernetzung von neuen und bestehenden Ökosystemen

Die Schaffung neuer Ökosysteme und die Vernetzung zwischen bestehenden Biotopen und den jeweiligen Biozönosen sind zentrale Bestandteile von Ausgleichs- und Kompensationsprojekten. Durch gezielte Maßnahmen entstehen Lebensräume, die ökologische Funktionen übernehmen und zur Förderung der Artenvielfalt beitragen.

Dazu gehören unter anderem Feucht- ,Mager- oder Streuobstwiesen, verschiedene Gewässerformen wie Teiche, Tümpel oder Sümpfe mit ihren spezifischen Vegetationen und Verlandungsbereichen oder sogenannte Trittbretter und Korridore für Verbindungen einzelner Ökosysteme. Die Maßnahmenumsetzung erfolgt standortgerecht und orientiert sich an den biotischen und abiotischen Anforderungen einzelner Ökosysteme und den im Vorfeld festgelegten Entwicklungszielen. Dabei wird darauf geachtet, dass sich die jeweiligen Lebensräume langfristig und stabil entwickeln können.

Suche geeigneter Flächen für Ausgleichsmaßnahmen

Nicht jede Fläche eignet sich für Ausgleichs- oder Kompensationsmaßnahmen. Die Auswahl geeigneter Flächen ist entscheidend für den Erfolg eines Projekts.

Bei der Flächensuche werden ökologische Eignung, Standortbedingungen, Entwicklungsfähigkeit und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ziel ist es, Flächen zu identifizieren, die die geforderten Ausgleichsleistungen erbringen können und langfristig gesichert sind.

Vorgehen bei Ausgleichs- & Kompensationsprojekten

Ausgleichs- und Kompensationsprojekte folgen klaren fachlichen und rechtlichen Vorgaben. Unser Vorgehen ist strukturiert und nachvollziehbar:

  • Analyse der Eingriffs- und Ausgleichsanforderungen
  • Festlegung ökologischer Zielsetzungen
  • Planung geeigneter Maßnahmen und Biotoptypen
  • Suche und Bewertung geeigneter Flächen
  • Fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen
  • Begleitende Abstimmung und Dokumentation

So wird sichergestellt, dass Maßnahmen anerkannt werden und ihre ökologische Wirkung dauerhaft entfalten.

Für wen eignen sich Ausgleichs- & Kompensations­projekte?

Unsere Leistungen im Bereich Ausgleichs- und Kompensationsprojekte richten sich an:

  • Projektentwickler und Bauträger
  • Kommunen und öffentliche Auftraggeber
  • Unternehmen mit Eingriffen in Natur und Landschaft
  • Infrastruktur- und Bauvorhaben
  • Eigentümer geeigneter Flächen
  • Forst- und Landwirte

Jedes Projekt wird individuell auf Vorhaben, Fläche und gesetzliche Anforderungen abgestimmt.

Häufige Fragen zu Ausgleichs- & Kompensationsprojekte

Ausgleichs- und Kompensationsprojekte gleichen Eingriffe in Natur und Landschaft durch gezielte ökologische Maßnahmen aus und schaffen neue Lebensräume.

Ausgleichsmaßnahmen sind erforderlich, wenn Eingriffe in Natur und Landschaft nicht vollständig vermieden werden können und gesetzliche Vorgaben dies verlangen.

Geeignete Flächen werden anhand ökologischer Eignung, Standortbedingungen und rechtlicher Rahmenbedingungen bewertet.

Die Umsetzung erfolgt durch fachkundige Betriebe und ökologische Fachplaner in enger Abstimmung mit den Projektbeteiligten.

Schenken wir der Natur wieder mehr Raum.

Jeder Quadratmeter zählt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihre Grünfläche nicht nur schön aussieht, sondern einen echten Beitrag zum Artenschutz leistet. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!